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Chicago - "Windy City"

Von Norden kommend gleitet der Flieger im Landeanflug auf Chicago an der Küste des Lake Michigan entlang. Eine sanfte Kurve nach rechts, über eine der erstaunlichsten Städte der Welt hinweg.

 

Einmalige Architektur aus der Vogelperspektive auf dem Weg zum O’Hare International Airport, mit 70 Millionen Passagieren im Jahr einer der meist frequentierten weltweit. Einmal im Leben müssen Sie einer der 70 Millionen sein.

Einige der höchsten Wolkenkratzer der Welt geben sich im Zentrum „The Loop“ ein Stelldichein. Meisterwerke der Architektur, die beeindrucken, ohne zu erdrücken. Sie lassen Luft zum atmen, „Windy City“ macht seinem Ruf alle Ehre.

 

Die im Chicago Art Institute versammelten Meisterwerke (wie, das Gemälde haben die auch hier?) sind alle echt. Viele tolle Restaurants im Schmelztiegel Chicago haben für jeden Geschmack das passende Angebot. Jazz, Blues und Soul sind die musikalischen Markenzeichen der Stadt, Gangsterboss Al Capone hingegen steht für die kriminelle Vergangenheit, die die 3-Millionen-Einwohner-Metropole längst abgeschüttelt hat. Abschalten geht nicht? Aber ja doch, unzählige Parks und der weitläufige Sandstrand des Lake Michigan, ein See so groß, dass er die Gezeiten spürt, sind die Pausenorte auch der Einheimischen – einem kleinen Smalltalk steht nichts mehr im Wege.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Capt'n Rosinero (Sonntag, 17 Februar 2013 19:43)

    Also, ich erinnere mich sehr gerne an meinen Trip in die Windy City. Hängen geblieben ist: Für eine Millionen-Metrople ist die Luft, gerade durch den Wind, sensationell. Das gilt auch für das Licht, es ist ähnlich wie in Südfrankreich. Viele Leute brauchen dort und hier plötzlich keine Brille mehr !!! Dazu der Lake Michigan, der ja eigentlich kein See in unserem Sinne ist, sondern so etwas wie ein Mittelmeer mitten im Kontinent. Die Leute sind, nach meiner Erfahrung, das Beste: Ich hatte, durch einen Unfall bedingt, meine linke Hand zur Hälfte in Gips. Anders als bei uns, wo ja jedes Handicap zur Flucht führt (man könnte evtl. nach Hilfe fragen) war das dort unglaublich anders: In jeder Kneipe, bei jeder Gelegenheit wurde ich gefragt, was mir passiert sei - und schwups war ich als Stranger mitten im Gespräch. Rein geographisch, also nicht von den Leuten her, ist Chicago so etwas wie Berlin am Mittelmeer. Theoretisch.


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